Schon unseren Vorfahren und da besonders bei den Kelten und Germanen waren Quellen Heilig. An Quellen wurde sich versammelt, wurde sich beraten, Quellen waren zum Überleben für Mensch und Tier wichtig und sie wurden bis aufs Blut gegenüber Feinden verteidigt. Auch heute noch haben Quellen auf uns Menschen eine magische Austrahlung, man sitzt gerne an ihnen und trinkt ihr reines , klares und kaltes Wasser. Eine der schönsten Quellen die ich klenne ist diese hier im Video, man findet sie sehr schwer und das ist auch gut so. Wer suchen möchte findet sie kurz unterhalb des Annweiler Forsthauses an der Straße, man muss aber gut zu Fuß sein und ein wenig Klettern !
Der Helmbach kommt aus dem Stillen Tal ( das Stille Tal hält genau das , was der Name verspricht ) und fließt in den Helmbachweiher,ein herrlicher Natursee mitten im Pfälzer Wald. Im Sommer wird hier auch gebadet. Naturgenuss pur, in einer wunderschönen Landschaft.
Geniessen sie das beruhigende Gefühl von fliessendem Wasser
Unsere Tour ging los am Oberotterbacher Waldgeisterweg und führte uns hoch zur Burg Guttenberg, weiter ging es zum Fahrenberg mit seinen Bunkeranlagen, hier wurde Ende 45 schwer gekämpft. Die Amis hatten große Mühe die Tapfere Bunkerbesatzung zu werfen, es gab viele Tote.
Noch heute findet man am Boden scharfe Munition.
Eine Bunkerbesatzung wurde mit dem Flammenwerfer getötet, eine andere durch eine Sprengung. In den Gräben, die es hier oben noch zu hunderten gibt, lagen viele Tote deutsche Soldaten mi Kopfschüssen !!
Weiter ging es zu den Drei Eichen, als wir ankamen war es schon wieder fast Dunkel. Nun ging es nur noch Bergab, bis wir am Auto ankamen war es Stockdunkel.
Das nächste mal nehmen wir den Fahrenberg auf alle Fälle genauer unter die Lupe.
Diese Tour führte uns auf den Kappelberg in der nähe des Donnersberg, wir wollten eine alte Höhensiedlung besuchen, die wir beinahe nicht fanden.
Gottseidank ist Peter ein begnadeter Katenleser und so kamen wir doch noch zum Ziel, unterwegs haben wir noch das Elektronikteil eines Wetterballons geborgen.
Soviel Wegekreuzungen wie in diesem Wald habe ich noch nie gesehen, alle 200 Meter kam da ne Kreuzung
Leider konnten wir wegen zuviel Arbeit die letzten Samstage nicht Wandern gehen, wir müssen ja auch unsere Brötchen verdienen, was in der heutigen Zeit eh immer schwieriger wird.
Eine ältere Tour - Wanderung zum Rattenfels oberhalb von Diermerstein.
Der Rattenfels oberhalb von Diermerstein / Pfalz. Seinen Namen hat der Rattenfels, so erzählte mir ein Einheimischer, von den Löchern die den Sandsteinfelsen wie einen Schweizer Käse durchziehen.
Diesmal wanderten wir rund um den kleinen Weiler Reisdorf, kurz vor der Elsässichen Grenze. Wie man sich denken kann stolpert man gerade dort auf Schritt und Tritt über unsere kriegeriche Vergangenheit in Form von gesprengten Bunkern, Laufgräben und Grannattrichter. Wer sich ein wenig mit dem zweiten Weltkrieg beschäftigt weiß das in Reisdorf und der nahen Hohen Derst schwere Kämpfe stattgefunden haben, die Spuren findet man auf Schritt und Tritt. In diesem Teil des Waldes herrschte eine absolute Ruhe, was uns irgendwie verwunderte, kein Flugzeug war zu hören, kein Auto, nur das Rauschen der Bäume und das Gezwitscher der Vögel, die zu unserer Überraschung sangen wie im Frühling !
Eine Überraschung hielt die Wanderung aber auch noch für uns bereit...wir fanden eine alte "Steinpyramide".
Ein Steinturm auf dem im 18 Jhrds ein Zeigetelegraf stand. Der Zeigetelegraf von Monsieur Chappe beruhte im Grunde auf einem System von Signalen, wie sie schon zur Römerzeit von Turm zu Turm übermittelt wurden .
Die Pyramide bei Reisdorf
Den gleichen Steinturm nur etwas größer gibt es auch auf den Höhen über Frankenstein
Dies war mal ein Wasserspeicher
Auf dieser Steinpyramide stand einmal ein Zeigetelegraf, mit dem man Nachrichten übermitteln konnte !
Auch gibt es ein Naturwald - Reservat
Die Birkenhörder Linde und eine Hütte
Alter Grenzstein
Reste eines Essensgeschirr von einem Soldaten
Einige Waldwege waren wegen Holzarbeiten gesperrt .